Um was geht es?
Am 9. Dezember 2007 hat das Thuner Stimmvolk entschieden: Die bewährte Fussgängerzone bleibt, die von der SP angestrebte totale Fussgängerzone wurde abgelehnt.
Die Initiative der SP bezweckte die Schaffung einer zusammenhängenden Fussgängerzone in der Innenstadt und die Abschaffung der noch bestehenden 72 öffentlichen Parkplätze im Bälliz und in der gesamten Altstadt. Zudem sollte der Anlieferverkehr möglichst ausserhalb der Geschäftszeiten erfolgen und der motorisierte Individualverkehr ist zu unterbinden. Der Veloverkehr wäre dagegen zuzulassen gewesen, insoweit der Fussverkehr nicht übermässig beeinträchtigt wird.
Seit dem Dezember 2006 besteht als Ergebnis des in den Jahren 2005/06 erarbeiteten Verkehrsstrukturplanes Innenstadt eine Begegnungszone im Bälliz, in der Hauptgasse und in der Unterstadt.
Die IGT, der Gemeinderat und auch der Stadtrat lehnten die Initiative klar ab.
Der Gemeinderat und die IGT sind der Auffassung, dass das bestehende Verkehrsregime der "friedlichen Koexistenz" zweckmässig, elastisch und ausreichend ist und zudem auf einen breiten Konsens unter den Betroffenen der Innenstadt beruht, der nicht gefährdet werden soll.
Sie sagen Nein zur Initiative:
www.lebendiges-thun.ch